Dr. Dörr - Fachanwältin für Erbrecht - in Homburg im Saarland Sind   Sie   Erbe   geworden,   möchten   ein   Testament   oder   einen   Erbvertrag   aufsetzen   oder   die Unternehmensnachfolge     regeln     (Unternehmenstestament)     und     benötigen     juristische Unterstützung, so stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auf einige wichtige Punkte im Erbrecht möchten wir im Folgenden hinweisen: Gesetzliche Erbfolge / Testament / Erbvertrag Gibt    es    kein    Testament    oder    Erbvertrag,    gilt    die    gesetzliche    Erbfolge.    Nähere    Verwandte schließen   entferntere   Verwandte   von   der   Erbfolge   aus.   Dabei   erben   also   Kinder   vor   Enkeln, und   die   vor   Eltern   und   Geschwistern   usw.   Der   geschiedene   Ehegatte   erbt   nichts.   Möchte   man die   Erbfolge   nicht   dem   Gesetz   überlassen,   sondern   selbst   gestalten,   sollte   man   mithilfe   eines Anwalts ein Testamant aufsetzen. Gibt man ein Testament nicht ab, macht man sich strafbar. Erbschein Ein   Erbschein   ist   der   Nachweis,   wer   Erbe   geworden   ist,   quasi   ein   Personalausweis   des   Erben. Er   wird   auf   Antrag   kostenpflichtig   beim   Nachlassgericht   erteilt.   Wer   als   Erbe   im   Erbschein steht,    kann    über    den    Nachlass    verfügen,    beispielsweise    bei    Immobilien    das    Grundbuch umschreiben   lassen   oder   Bankgeschäfte   tätigen.   In   bestimmten   Fällen   ist   ein   Erbschein   nicht notwendig,   z. B.   wenn   ein   notarielles   Testament   vorliegt.   Gibt   es   mehrere   Erben   bilden   diese übrigens   eine   Erbengemeinschaft   und   können   nur   zusammen   über   den   Nachlass   entscheiden. Sind sich die Erben nicht einig, kann das Erbe nur zwangsweise auseinandergesetzt werden. Pflichtteil Wenn   ich   enterbt   bin,   kann   ich   Pflichtteilsanprüche   geltend   machen.   Pflichtteilsberechtigt sind    aber    nur    der    Ehegatte    bzw.    eingetragene    Lebenspartner    und    die    Abkömmlinge    des Erblassers,   gegebenenfalls   auch   die   Eltern.   Der   Pflichtteil   ist   übrigens   ein   Anspruch   auf   Geld und zwar auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Haftung für Schulden Der   Erbe   bekommt   immer   den   gesamten   Nachlass,   d.   h.   das   ganze   Vermögen,   aber   auch   alle Schulden.    Man    sollte    dabei    wissen,    dass    man    grundsätzlich    auch    mit    seinem    eigenen Privatvermögen für die Nachlassschulden haftet. Nachlassschulden Wenn    die    Möglichkeit    besteht,    dass    die    Schulden    des    Verstorbenen    dessen    Vermögen übersteigen,    sollte    man    eine    Ausschlagung    der    Erbschaft    in    Betracht    ziehen.    Für    die Ausschlagung   gilt   eine   6-wöchige   Frist.   Nach   der   Ausschlagung   rückt   automatisch   der   nächste Erbe   laut   Testament   oder   gesetzlicher   Erbfolge   nach.   Lässt   man   die   Frist   verstreichen   ist   man ohne   weiteres   Zutun   Erbe.   Sowohl   die   Annahme   der   Erbschaft   als   auch   die   Ausschlagung   sind anfechtbar.   Sprechen   Sie   mit   Frau   Dr.   Dörr   über   die   Möglichkeit   statt   der   Ausschlagung   die Haftung auf den Nachlass zu beschränken. Erbschaftssteuer Im   Todesfall   fordert   das   Finanzamt   die   Erbschaftssteuer.   Aber   es   gibt   für   die   Erben   auch Freibeträge.   Hier   gilt:   Je   enger   die   Verwandtschaft,   desto   geringer   die   Steuer.   Ein   Ehegatte oder    eingetragener    Lebenspartner    erbt    dabei    500.000    €    steuerfrei,    Kinder    400.000    €, Unverheiratete,      Geschwister      oder      Bekannte      jedoch      nur      20.000      €.      Alles      darüber hinausgehende muss versteuert werden. Auf   dem   Gebiet   der   Erbschaftssteuer   profitieren   Sie   von   der   Hinzuziehung   der   umfassenden rechtsübergreifenden Kenntnisse von Herrn Rechtsanwalt & Steuerberater Müller-Dülfer. Erbverzicht Ein   Erbverzicht   zwischen   dem   Erblasser   und   dem   Verzichtenden   muss   unbedingt   notariell beurkundet   werden.   Ein   Erbverzicht   findet   häufig   gegen   Abfindung   statt   und   ist   geeignet   um ggf. Familienvermögen bzw. ein Familienunternehmen zu erhalten. Vorsorgevollmacht Mit   der   Vorsorgevollmacht   bestimme   ich,   welche   Person   mich   in   gewissen   Angelegenheiten vertreten soll. Patientenverfügung Mit   der   Patientenverfügung   lege   ich   fest,   welche   ärztlichen   Behandlungen   ich   im   Falle   einer Entscheidungsunfähigkeit   (unterlassen)   möchte.   Auf   dem   schwierigen   Gebiet   des   Erbrechts steht Ihnen in Homburg Fachanwältin für Erbrecht Dr. Dörr zur Seite.
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